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Deutschland unverändert auf Platz 14
منظمة الشفافية الدولية تنشر تقريرها عن انتشار الفساد في العالم
Im neuen Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) 2009 der Organisation Transparency International rangiert Deutschland wie im Vorjahr auf Platz 14 und damit unter den westeuropäischen Ländern im Mittelfeld.
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Führend in der Rangliste der 180 Staaten sind Neuseeland, Dänemark, und Singapur. Schlusslichter sind Myanmar, Afghanistan und Somalia. Syrien hat sich leicht verbessert.
Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) 2009 - Pressemappe
Der Index stützt sich auf diverse Umfragen unter Experten und Managern. Viel getan hat sich dem Bericht zufolge in Deutschland bei Großunternehmen.
Transparency International sieht die wirtschaftliche Erholung in Deutschland durch Korruption bedroht. Weil die Ämter mit der Vergabe der milliardenschweren Konjunkturhilfen «völlig überlastet» seien, bestehe ein «sehr hohes Korruptionsrisiko», sagte die Vorsitzende der Antikorruptionsorganisation in Deutschland, Sylvia Schenk.
Gerade im Mittelstand als der tragenden Säule der Wirtschaft rücke die Eindämmung von Korruption in der Wirtschaftskrise wieder in den Hintergrund. «Jeder kämpft um Aufträge, da ist die Gefahr.
Auf Kritik stößt bei Transparency der Koalitionsvertrag, in dem die Korruptionsbekämpfung kaum Beachtung finde. Schenk forderte die Bundesregierung auf, die UN-Konvention über Korruption zu ratifizieren und den Straftatbestand der Abgeordnetenbestechung internationalen Standards anzupassen.
Laut Bundeskriminalamt war die Zahl der Korruptionsverfahren in Deutschland im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 1808 gestiegen. Die Zahl der Tatverdächtigen stieg um 30 Prozent auf 3020. In den meisten Fällen bestachen dabei Bau- und Dienstleistungsfirmen Verwaltungsbeamte, um sich Aufträge zu sichern.
Was ist ein der Korruptionswahrnehmungsinde und berechnet sich dies?
Der Korruptionswahrnehmungsindex der Organisation Transparency International misst den Grad der bei Beamten und Politikern wahrgenommenen Korruption. Die Skala reicht von 0 Punkten (als sehr korrupt wahrgenommen) bis 10 Punkten (als wenig korrupt wahrgenommen).
Zur Berechnung des Index werden mehrere Untersuchungen herangezogen, die sich auf Experten- und Managerumfragen stützen. Er bezieht sich nur auf Korruption im öffentlichen Sektor, also etwa Bestechung von Amts- und Mandatsträgern und ähnliches.^
Der CPI konzentriert sich auf Korruption im öffentlichen Sektor und definiert Korruption als den Missbrauch von öffentlicher Macht zum privaten Nutzen. In den Umfragen, die für die Erstellung des CPI genutzt werden, geht es meist um Fragen im Zusammenhang mit dem Missbrauch öffentlicher Macht zum privaten Nutzen (zum Beispiel Bestechung von Amts- oder Mandatsträgern, Zahlung von Kickbacks bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, Unterschlagung öffentlicher Gelder) oder um Fragen, die auf die Wirksamkeit von Anti-Korruptions-Maßnahmen abzielen.
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